Wenn Milch Probleme macht

Immer öfter hört man im Bekanntenkreis, dass der eine oder die andere keine Milchprodukte verträgt, also laktoseintolerant ist, oder eine Allergie gegen Milch hat. Doch was bedeutet das eigentlich? Und welche Alternativen gibt es zu Kuhmilch und Co? Wir sagen es Ihnen.

Laktose-Intoleranz oder Milcheiweiß-Allergie

Laktose-Intoleranz und Milcheiweiß-Allergie werden häufig verwechselt – auch, weil sie sich in einigen Symptomen (z. B. Magen-Darm-Beschwerden) ähneln, obwohl sie ganz unterschiedliche Auslöser haben:

1. Laktose-Intoleranz = Milchzucker-Unverträglichkeit

Die Betroffenen können die in Produkten aus Kuh-, Schafs-, Ziegen- und Stutenmilch enthaltene Laktose nicht verdauen. Je nach Ausprägung der Unverträglichkeit ist bei ihnen das zum Aufspalten benötigte Enzym Laktase nur schwach oder gar nicht vorhanden. Ein Ausweichen auf laktosearme oder -freie Produkte ist möglich. Auch lang gereifte Käsesorten (wie z. B. Parmesan) oder Butter bereiten in der Regel keine Probleme.

2. Allergie gegen Milcheiweiß

Wenn Milcheiweiß über Milchprodukte in den Körper gelangt, kommt es bei Betroffenen zu einer Abwehrreaktion des Immunsystems. Sie müssen in der Regel ganz auf Milchprodukte verzichten. Eine Allergie gegen Kuhmilch ist die häufigste Form. Laktosearme oder –freie Produkte sind in diesem Fall keine Alternative.

Kennzeichnungspflicht

Die LMIV (Lebensmittel-Informationsverordnung der EU) regelt die Kennzeichnung von Allergenen und Unverträglichkeiten. Hierbei unterscheidet sie jedoch nicht zwischen Milcheiweiß-Allergie und Laktose-Intoleranz. Alle Speisen, die Milch oder Milchprodukte enthalten, sind mit dem kleinen Buchstaben „i“ gekennzeichnet. Beim Einkauf sollten Betroffene deshalb aufs Etikett achten: Wenn Begriffe oder Wortkombination mit „Milch“, „Molke“ oder „Lakt-“ in der Zutatenliste stehen, sollten diese gemieden werden!


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